Jene, die schon länger beim sozialen Netzwerk Facebook sind oder sich mit diesem beschäftigen, kennen das Phänomen schon länger: „Gefällt mir!“, oder im Original „Like!“ Ein kleiner, digitaler Knopf, den man bei Gefallen eines Themas oder Beitrags von Freunden oder Bekannten anklickt und somit seine Freude online bekundet.
Das amerikanische Netzwerk hat ihn populär gemacht – den blauen Daumen, der nach oben zeigt.
Seit einiger Zeit feiert er sein Dasein auch auf kommerziellen Internetauftritten und teilt Facebook-Freunden untereinander (für die Betreiber) wertvolle Kaufempfehlungen mit. Mittlerweile lässt er sich sogar in private Homepages integrieren, so dass man seinen Freunden eigene Interessen noch gezielter zukommen lassen kann.
Wie seit kurzem der Internetdienst Twitter, über den sich in Sekundenschnelle neueste Meldungen via Kurznachrichten verbreiten lassen, hat nun ganz neu auch Suchmaschinenanbieter Google einen sogenannten „Like-Button“. Zeit ist eben Geld – auch im Internet… Damit man den Überblick über die vielen Like-Buttons behält, hier eine Einführung.
Laut web-ideas.de bringt der neue „Google +1 Button“ den Vorteil, dass sich das Ranking-Ergebnis auf die Suchmaschine Nr. 1 auswirkt. Je öfter demnach der Knopf auf einer Webseite angeklickt wird, umso relevanter wird diese folglich auch für die Suchergebnisse bei Google. Ein Schmankerl für die ProgrammiererInnen unter uns: der Button kann für verschiedene Anwendungen spezifisch optimiert werden. Kleiner Trost für diejenigen unter uns, die mit Programmieren nicht so viel am Hut haben: es gibt auch ein Tool, welches das Optimieren dieses Knopfes weitgehend vereinfacht.
Doch die Zukunft wird zeigen, wie sich der kleine Button entwickelt. Schließlich ist fast jeder auf Facebooks „Gefällt mir!“-Variante eingeschworen. Obwohl diese im Gegensatz zu Google bereits eingedeutscht ist, fällt hier wie da das Tätigkeitswort im Deutschen schwer: Soll ich „Liken“ oder „+1“ (sprich: „pluseinsen“)? Vorschläge sind jederzeit gerne willkommen.
